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Der Genuss
(Orgas-mit-und-ohn-Erguss)

Ich drück nach links den Schlüssel, der Motor verstummt –
prompt blick ich auf und fühl mich glücklich ...
die Küchenlampe zwinkert mir gar vielversprechend zu –
so ess ich schon; die Freundin lud mich ein zum Lammgericht.

Es gibt Dessert – und dann ein Nachdessert im Stübchen –
wo das Grübchen auf dem Tübchen liebt es ...
»Die Lust«, sagt sie, »geht durch den Magen –
ein Hagen bist du, Wunderkerze lustig!«

»Und ich verehr das schönste Ypsilon;
der Lohn, wenn unsre Körper reiben sich fast ›wund‹ ...« –
»Dein Triebes-Turm, worauf fürs Leben gern ich thron’ ...« –
»wie wohnlich ist’s in deiner Vulva rosazart im Liebes-Sturm!«

Verschlungen liegen wir ... und während innres Beben leis verebbt,
belebt uns Zärte wieder und Liebkosung mit den Zungen.
»Ich mag die Reis’ der Hand auf deiner weichen Haut, so schön,
so erogen!« – »während sich erneut erbaut dein Liebesturm.«

»Stoß es, dein Eroskop – ich fühle mich zutiefst behaglich –
weit hinein in meinen wällend Wollusthöhlengarten!
Hartem Rohre dein mit meinem Muskelkranze
widme ich viel ›Ziit‹ ...« – »und meine Glans küsst deine Klit.«

Hände greifen Körperhügel/Körperkugeln fein – und packen zu ...
wir klitzeln, spreizen, reizen, reiten, reiben unsre Sensorwände –
explodieren in der Lende!

Es rollen heiße Wellen größter Innigkeit, Befriedigtheit
weithin durch unsre Leiber –
und wir wissen, dass wir wieder wollen es ...!


Lovolust